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Verkehr „In Roxel müssen wieder Züge halten“ Ratsherr Dr. Fritz Baur zur Verkehrssituation in Roxel

Ziemlich genau 75 Jahre lang war der Stadtteil Roxel an das deutsche Bahnnetz angeschlossen. Mit Fertigstellung des fast 20 km langen Teilstücks der seinerzeit neu gebauten Eisenbahnstrecke Münster-Havixbeck am 15.10.1907 wurde der Bahnhof Roxel dem Betrieb übergeben. Ein Jahr später war die Gesamtstrecke bis Coesfeld fertiggestellt – Roxel hatte für Ein- und Auspendler und sonstige Reisezwecke eine recht gute Bahnanbindung erhalten.

Leider wurde dieser Zustand nach über sieben Jahrzehnten abrupt beendet – im Mai 1982 hat die Deutsche Bundesbahn den Halt für Reisezüge in Roxel aufgehoben. „Seitdem steht den Bewohnern Roxels keine direkte Zuganbindung mehr zu Verfügung“, so der Roxeler Ratsherr Dr. Fritz Baur. Dies wurde von vielen Bürgern in Roxel als unbefriedigend empfunden. Baur: „Seit rund 15 Jahren werden Überlegungen zur Reaktivierung des Bahnhofs Roxel angestellt, diese stießen bei Bahn und Stadt auf positive Resonanz“. In der Tat ist inzwischen das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen, die Liegenschaften wurden erworben. „Jetzt ist die Bahn am Zuge, der Haltepunkt kann jetzt gebaut werden“, so Baur weiter. Da die Bahn sich derzeit in Schweigen hüllt, ihre weiteren Pläne also nicht bekannt sind, hat Baur eine entsprechende Anfrage an die Bahn gerichtet. Die Kernfrage lautet: „Kann nunmehr unverzüglich die Wiedereröffnung des Bahnhofs Roxel in Angriff genommen werden oder sind aus Sicht der Bahn noch weitere Voraussetzungen zu schaffen?“ Letzteres bezweifelt Baur, so dass einem baldigen Baubeginn nach seiner Auffassung nichts mehr im Wege stehen dürfte. „Je eher, umso besser – schließlich wird ein tägliches Fahrgastaufkommen von rd. 800 Ein- und Aussteigern erwartet“, so Baurs abschließende Einschätzung.“

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Fritz Baur

Veröffentlicht am 16.09.2010

 

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