Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Münster West am 1. Oktober hat die SPD einen neuen Antrag zum Thema Schulwegsicherheit eingebracht. Aufgrund unbefriedigender Antworten der Stadtverwaltung auf den vor einem Jahr eingebrachten Antrag zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger, insbesondere für Schulkinder, an der Kreuzung Gemeindeplatz/Annette-von-Droste-Hülshoffstraße und an der Fußgängerampel an der Havixbecker Straße in Höhe der Eisdiele fordert Elke Kraut-Kleinschmidt, Mitglied in der Bezirksvertretung, dazu Nachbesserungen.
Als unzureichend bezeichnet die Bezirksvertreterin die Verlängerung der sehr kurzen Grünphase um lediglich zwei Sekunden und schlägt an dieser Stelle für links abbiegenden Autofahrer die Installation eines Warnblinklichts vor. Wegen des ungewöhnlich hohen Anteils an Linksabbiegern und der hohen Anzahl der Schulkinder, die den Überweg und auch den Gehweg in diesem Bereich vor Schulbeginn nutzen, trägt diese Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit, insbesondere in der dunkleren Jahreszeit, bei.
Zur weiteren Entschärfung der Situation im Ortsbereich wird in dem BV-Antrag eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h sowohl auf der Roxeler Straße, der Havixbecker Straße im Bereich der Ampelanlage in Höhe der Eisdiele und im weiteren Verlauf bis zur Kreuzung Gemeindeplatz/A.-von-Droste-Hülshoff-Str. gefordert. Aufgrund des starken Durchgangsverkehrs, der Enge der Fahrbahnen und Gehwege und der durch Kurven schwer bzw./spät einsehbaren Ampeln und Überwege sowie der vielen Ausfahrten und Einmündungen in diesem Bereich (u.a. Sparkasse, private und gewerbliche Zufahrten, Altenwohnanlage Pastors Garten) ist hier ein Tempolimit notwendig, um Gefahrensituationen für alle Verkehrsteilnehmer zu reduzieren.
In der Sitzung forderte die SPD, dass in diesem Bereich deutlich nachgebessert werden muss, denn die vielen Anträge in der Bezirksvertretung zum Ortskern Roxel in den letzten Jahren zeigen, dass hier dringend ein Gesamtkonzept für den Verkehr erarbeitet werden muss. In einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung soll daher ein zuständiger Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingeladen werden, um die Situation innerhalb des Ortskerns und Lösungsmöglichkeiten der geschilderten Probleme zu erörtern.